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Singen auf dem Friedhof Gladbeck-RentfortSonntag, 06.11.2011

Der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod und ein ewiges Leben sind Grundbegriffe des christlichen Glaubens. Aus diesem Grund finden in der Neuapostolischen Kirche dreimal jährlich Gottesdienste für Entschlafene statt.


Am Samstag, den 5. November 2011, trafen sich einen Tag vor dem 3. Entschlafenengottesdienst in diesem Jahr Gemeindemitglieder der Gemeinde Gladbeck-Mitte auf dem Friedhof in Gladbeck-Rentfort.

Es bildete sich ein kleiner Chor an den Kindergräbern. Dort sprach der Vorsteher der Gemeinde, Hirte Markus Krebs, einige Worte zu den hier Anwesenden.

Zur Vorbereitung auf den am Folgetag stattfindenden Entschlafenengottesdienst sang der Chor, unter Leitung von Gemeindedirigent Thomas Stüting, einige Lieder aus dem Neuapostolischen Liedgut.

Aus Psalm 62 intonierte der Chor: „Meine Seele ist stille zu Gott.“ In diesem Psalm spürt man das große Vertrauen König Davids in die Allmacht Gottes.

In dem Lied: „ Was ich tief im Herzen trag“, besingt der Dichter Hermann Engelhardt die wunderbare Stadt, unsere Heimat, die alles Leid vergessen machen wird.

Mit der Frage: „Wohin soll ich mich wenden?“ zeigt der Dichter zuerst die Zerrissenheit seiner Seele. Er gibt aber auch sofort die Antwort: „Mit kindlichem Vertrauen ruh ich in deinen Armen.“

Der Psalmist rühmt im Psalm 121 wiederum unseren großen Gott und Vater, von dem alle Hilfe kommt. Der, der uns behütet, unseren Ausgang und Eingang, von nun an bis in Ewigkeit.

Informationen zu den Entschlafenengottesdiensten finden Sie auf der Internetseite www.nak.org .

Text / Fotos: Dirk Kather